Säule 3a Maximalbetrag

Säule 3a Maximalbetrag
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Wie hoch ist der Maximalbetrag der Säule 3a und was passiert wenn ich mehr oder weniger einzahle? Warum gibt es überhaupt einen Maximalbetrag. Diesen Fragen wollen wir in diesem Blogpost auf die Schliche gehen.


Maximalbeitrag

Die jährlichen maximalen Bieträge an deine 3. Säule werden vom Bundesamt für Sozialversicherungen jeweils im Oktober des Vorjahres festgelegt. Für das Jahr 2020 kann folgender Maximalbetrag eingezahlt werden:

Maximalbetrag Säule 3a 2020: 6'826 CHF

2020 darfst du also als angestellter maximal 6'826 CHF einzahlen. Bist du Selbstständig und keiner Pensionskasse angeschlossen, kannst du bis maximal 34'128 CHF einzahlen.

Was, wenn zu viel eingezahlt?

Wer du zu viel einbezahlst, erhältst du von der zuständigen Steuerverwaltung eine Bescheinigung. Mit dieser Bescheinigung muss meist der zu viel einbezahlte Betrag bei der Bank oder Versicherung zurückgefordert werden.

Ein Zitat aus dem Taxinfo für den Kanton Bern:

Unzulässige Beiträge an die Säule 3a
Es dürfen pro Jahr nur die vorgeschriebenen Maximalbeträge in die Säule 3a einbezahlt werden. Überhöhte Beitragszahlungen gelten als freie Sparleistungen. Sie werden als steuerbares Vermögen (inkl. Zinsen) aufgerechnet. Zusätzlich wird die steuerpflichtige Person von der Steuerverwaltung aufgefordert, das Vorsorgekonto bzw. die Vorsorgeversicherung bereinigen zu lassen. Die Vorsorgeeinrichtung muss somit eine Rückzahlung (oder Umbruch auf ein verrechnungssteuerpflichtiges Konto) der zu viel einbezahlten Beiträge vornehmen. Aufgrund einer Bestätigung der Steuerverwaltung ist die Vorsorgeeinrichtung dazu sowohl berechtigt als auch verpflichtet. Unterlässt die steuerpflichtige Person die Rückforderung bei der Vorsorgeeinrichtung, hat sie die unzulässigen Beiträge (inkl. den darauf angewachsenen Erträgen) in den Folgejahren als Vermögen zu deklarieren. Die Erträge… 

Quelle: Taxinfo.sv.fin.de.ch 

Aber Achtung, manchmal überweisen die Banken oder die Versicherung gleich alles zurück.

Nehmen wir Folgendes an:
⇒ Dezember der 13. Monatslohn ist gekommen, zudem ein kleiner Bonus für deine exzellenten Leistungen und du denkst: "Ach dieses Jahr Überweise ich die schöne Runde Summe von 7'000 CHF in die 3. Säule bei meiner Bank ein."
Die Bank darf natürlich keinen Franken mehr annehmen als die 6'826 CHF und überweist dir kurz vor Jahresende die ganzen 7'000 CHF zurück. Du siehst dies nicht und zack hast du Ende Jahr 0 CHF einbezahlt und kannst dir die Steuerersparnis welche hervorgeht (die kannst du hier ausfindig machen) abschminken.

Also nicht mehr einzahlen als erlaubt, es bringt dir auch nichts, ausser Aufwand und Ärger. Wenn du mehr erspartes Anlegen willst, solltest du dich unter Säule 3b oder Investments schlaumachen.

Was passiert, wenn ich weniger einzahle?

Kein Problem, jeder sollte nur so viel einzahlen, wie er auch für Gesund hält. Denn wie wir in der Einleitung gesehen haben, ist das Geld "gebunden" das heisst es kann nicht so einfach wieder entnommen werden.
Vielleicht kannst du ja mit einem Haushaltsbuch noch deine Ausgaben optimieren, damit du den vollen Betrag einzahlen kannst oder etwas auf der Seite hast um zu investieren.


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